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STILLSTAND

Stillstand

Eine dystopisch-komödiantische Reise in eine mögliche Zukunft


Wir schreiben das Jahr 2040. Dort, wo sich einst der Ruhrschnellweg durch die Landschaft sägte, wo Autos Stoßstange an Stoßstange im Dauerstau standen und den Süden und Norden des Ruhrgebiets wie ein Grenzwall trennten, soll sich erstmals die X-40 durch die Lüfte der einstigen Kohle und Eisen Region schwingen.
Die X- 40 ist eine KI-gesteuerte futuristische Schwebebahn, die es von Duisburg nach Dortmund in 17 Minuten schafft. Ein Traum.

Den Individualverkehr gibt es nicht mehr, das Individuum ist verchippt, vernetzt und die ehemalige Montanregion hat sich in eine Hightech Hochglanz Metropole verwandelt. Unter der ach so fürsorglichen Leitung des Zentralmagistrats geht es den Bürger*innen so gut wie noch nie – zumindest dem Teil der Bevölkerung, der nicht aus dem Paradies ausgesperrt wurde. Happy Happy Life.

Aber noch ist das Aushängeschild X-40 in der Probephase. Und als plötzlich unangekündigt Fahrgäste das Shuttle besteigen, geht einiges erschreckend schief in der als „unkaputtbar“ und „unsinkbar“ geltenden X-40.

Die Koproduktion mit dem Schauspiel Essen feierte am 1. Oktober 2020 Premiere. Weitere Vorstellungstermine gibt es auf der Homepage des Theater Freudenhaus.


Die Bühne im Kulturzentrum Grend hat sich in den letzten Jahren zu einer Adresse für heiteren Komödienstoff gemausert. Daran knüpft auch „Stillstand“ an. Einerseits. […] Denn „Stillstand“ entpuppt sich auch als gesellschaftskritische Dystopie. […] Dieses Ruhrgebiet der Zukunft sieht wirklich nicht rosig aus: zentralistisch, autoritär, neoliberal. Schattmaier und Heller gelingt jedoch ein Spagat zwischen Dystopie und Komödie, sie heitern und rütteln auf.
– WAZ, 3.10.2020


Stillstand
von Florian Heller
Premiere am 1. Oktober 2020
im Theater Freudenhaus, Essen
Koproduktion mit dem Schauspiel Essen
Mit: Thos Renneberg, Aless Wiesemann, Thorsten Strunk, Kerstin Kramer, Angelo Enghausen-Micaela, Johanna Wagner (Audio), Orestes Fiedler (Video)
Regie: Tabea Nora Schattmaier
Ausstattung: Gesa Gröning
Dramaturgie und Buch: Florian Heller
Video und Ton: Pascal Michels, Jan Härting
Technik: Michael Kleinjohann

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